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Geschäftsbedingungen des Verbandes Deutscher Makler

Geschäftsbedingungen des Hauptverbandes freier Immobilienmakler Deutschland Ost

§ 1 Behandlung von Angeboten

  1. Angebote und Mitteilungen sind ausschließlich für den Auftraggeber bestimmt. Eine Weitergabe an Dritte ist nur mit schriftlicher Einwilligung des Maklers gestattet. Zuwiderhandlungen begründen eine Schadensersatzpflicht in Höhe der vereinbarten Käufer- und Verkäuferprovisionen; bei Fehlen vereinbarter Provisionen  - in Höhe der ortsüblichen Käufer- und Verkäuferprovision.
  2. Der Auftraggeber verpflichtet sich, bei einem ohne Mitwirkung des Maklers zustande gekommenen Rechtsgeschäftes über das Objekt, welches Gegenstand des Maklerauftrages war, dem Makler unaufgefordert den Namen des Vertragspartners mitzuteilen, auch wenn zum Zeitpunkt des Abschlusses des Rechtsgeschäftes der Maklerauftrag bereits erloschen war.

§ 2 Haftungsausschluss

Der Makler ist bemüht, nur einwandfreie Objekte in Bearbeitung zu nehmen. Für die Richtigkeit des Angaben kann jedoch keine Gewähr übernommen werden. Eine Haftung für Fahrlässigkeit ist ausgeschlossen.

§ 3 Umfang der Maklertätigkeit

Eine Tätigkeit ist auch für den anderen Teil gestattet.

§ 4 Provision

  1. Mit Erteilung des Auftrages erwächst dem Auftraggeber die Verpflichtung, die vereinbarte Provision, sofern keine Provision vereinbart ist, die ortsübliche Provision zu zahlen, wenn über das vom Makler nachgewiesene Objekt ein rechtsgültiges Geschäft zustande kommt. Die Übergabe des Objektes wird einem Vertragsabschluss gleichgesetzt. Die Verpflichtung zur Zahlung der Provision besteht unbeschadet der Provisionspflicht der Gegenseite.
  2. Im Fall des Erwerbs aus Zwangsversteigerungen ist vom Erwerber eine Provision von 5 % (netto) zu zahlen, mangels anderweitiger Vereinbarungen.
  3. Der Auftraggeber kann sich nur dann berufen, ein angebotenes Objekt oder einen nachgewiesenen Interessenten bereits bekannt zu haben, wenn er dies dem Makler bei persönlicher Bekanntgabe sieben Tage nach Erhalt des Angebotes per Einschreiben mitteilt. Die Mitteilung muss davon Kenntnis geben, woher der Auftraggeber das Objekt kennt.
  4. Der Provisionsanspruch entfällt nicht, wenn der abgeschlossene Vertrag später rückgängig gemacht wird, infolge des Verschuldens des Auftraggebers durch Anfechtung hinfällig wird oder sich aus einem anderen Grund als rechtsungültig erweist, den der Auftraggeber zu vertreten hat. In diesen Fällen ist er verpflichtet, die dann in Wegfall kommende Provision des anderen Teils zu bezahlen.
  5. Sämtliche Provisionen sind fällig bei der Beurkundung eines Kaufvertrages bzw. bei Abschluss eines Miet- oder Pachtvertrages.
  6. Die Provisionspflicht des Verkäufers entfällt nicht, wenn Dritte von einem gesetzlichen, vertraglichen oder dinglichen Vorkaufsrecht Gebrauch machen.

§ 5 Ersatzgeschäft

  1. Kommt an Stelle des eingeleiteten Geschäfts ein Ersatzgeschäft zustande, so ist die hierfür vorgesehene Provision, mangels Vereinbarung, die ortsübliche Provision zu zahlen.
  2. Dasselbe gilt für die Fälle, in denen innerhalb von zwei Jahren vom Tage des rechtsverbindlichen Zustandekommens eines Geschäftes zwischen den vom Makler nachgewiesenen Interessenten ein weiteres Geschäft zustande kommt, welches sich als Ergänzung oder Erweiterung des zunächst vermittelten Geschäftes darstellt. Bei Ausübung eines vermittelten Vorkaufsrechts entfällt die zeitliche Begrenzung

§ 6 Alleinauftrag

Ist der Alleinauftrag erteilt, so gelten die besonderen nachstehenden Bedingungen

  1. Der Alleinauftrag muss befristet sein. Er verlängert sich um jeweils drei (3) Monate, wenn er nicht einen Monat vor Ablauf schriftlich gekündigt wird. mit Beendigung des Alleinauftrages läuft ein gewöhnlicher Vertrag weiter, wenn nicht ausdrücklich erklärt wird, dass jede weitere Maklertätigkeit unterbleiben soll.
  2. Ist ein Alleinauftrag erteilt, so ist der Auftraggeber zur Zahlung einer Provision verpflichtet, wenn über das dem Makler an Hand gegebene Objekt während der Zeit des Alleinauftrages ein gültiges Rechtsgeschäft abgeschlossen ist.
  3. Die Provision entsteht ferner, wenn der Makler dem Auftraggeber während der Zeit des Alleinauftrages einen Interessenten nachweist, der bereit ist, zu den vom Auftraggeber festgelegten Bedingungen abzuschließen.
  4. Der Auftraggeber ist verpflichtet, jeden, auch eigene Interessenten, an den Makler zu verweisen. Falls er dieser Verpflichtung nicht nachkommt, ist er verpflichtet, neben der festgelegten Provision, die sich aus der Objektbeschreibung ergebende Provision für Käufer zu bezahlen.

§ 7 Kostenersatz

Ersatz für besondere Aufwendungen, wie Inserate, Reisen u. a. ist nur dann zu leisten, wenn dies besonders vereinbart wird.

§ 8 Mündliche Abreden

Mündliche Abreden sind nur dann gültig, wenn sie vom Makler schriftlich bestätigt werden.

§ 9 Gerichtsstand und Erfüllungsort

Gerichtsstand und Erfüllungsort ist der Geschäftssitz des Maklers oder nach Wahl, der Sitz jeder seiner Zweigstellen.

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